Presse

Klingel mal an!

Du arbeitest im Medienbereich und möchtest über meine Arbeit berichten? Kontaktiere mich einfach per Mail an anne(at)trugbild.net oder telefonisch unter 0163-8725594. Gern beantworte ich dir alle deine Fragen, denn ich höre nicht nur gerne zu, sondern ich erzähle auch begeistert von dem was ich tue.

Bereits erschienen sind folgende Artikel:
Neue Osnabrücker Zeitung vom 24.07.2020
Westfälische Nachrichten vom 01.12.2020
Neue Osnabrücker Zeitung vom 08.06.2021

Ein kurzer Fernsehbericht über mein Projekt Faces in Times of Corona bei NDR Hallo Niedersachsen (abrufbar bis 06.06.2022)

Ein Bericht über mein Projekt bei der Onlineinitiative der Niedersächsischen Staatskanzlei „Niedersachsen hält zusammen“ (Youtube-Link)

Die Idee hinter Faces in Times of Corona

Faces in Times of Corona – Ein Projekt, dass sich wohl am besten mit „Angesichter und Ansichten angesichts Corona“ übersetzen lässt.

Mit Beginn der Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie war mir sofort klar, dass uns eine langfristige Krise bevorsteht und eine Dokumentation der Gedanken, Einstellungen und Sorgen der Menschen in dieser Pandemie von zeitgeschichtlichem Wert sein würde. Deswegen habe ich schon kurz nach Beginn der Maßnahmen begonnen, kurze, offene Interviews mit Menschen in meinem Umfeld zu führen und diese fotografisch zu begleiten. Die Portraits meiner Gesprächspartner, die während dieser Interviews entstehen, sind eine eindringliche Untermalung der Emotionen, die nicht nur von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich sind, sondern sich häufig auch individuell während des Gesprächs stark verändern. Hoffnung, Trauer, Zuversicht, Hilflosigkeit… all das liegt eng beieinander. Die Menschen, mit denen ich spreche, reflektieren dabei nicht nur das Jetzt, sondern machen sich auch Gedanken um das, was sie selbst und uns alle als Gesellschaft erwartet. Dabei beschränken sie sich nicht nur auf den Bereich Gesundheit. Auch Sport, Kultur, soziales Leben – eben alle Facetten, die unser Leben ausmachen, finden Erwähnung.

Nachdem ich anfangs nur Menschen aus meinem persönlichen Umfeld portraitiert habe, fanden sich innerhalb Münsters schnell weitere Interessierte, die mein Projekt unterstützen wollten, so dass ich momentan im Schnitt 1-2 Portraits pro Woche veröffentliche. Inzwischen habe ich nun auch weitere Portraits in anderen Städten geplant – und in Berlin auch schon realisiert – und hoffe, auf diese Weise Stimmen und Gesichter aus der ganzen Republik darstellen zu können.

Weitergehende Fragen zum Projekt, zur künstlerischen Darstellung und meiner Person beantworte ich gern.
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Kommentare

Undoubtedly, the Corona pandemic has been one of the meanest things that could have happened to mankind over the past few years. From this situation a friend of mine, Anne, has brought to life the wonderful project with the topic Faces in times of Corona. This project is both critical and artistic at the same time because, first of all, Anne is a talented photographer and additionally, she has always been interested in political and social topics. As a result she had the idea to start this project by giving a voice and a face to people like you and me to tell their personal stories and how they cope with the situation. Ultimately, Anne started to portray people with her camera, took black and white photos and at the same time asked them questions about how the pandemic has had an influence on their personal and professional situation so far. One of her main worries was not only related to the effects Corona has had on the everyday life of adults but also especially to the effects and consequences for all children’s lives. Consequently, Anne started to ask also children about their point of view and their personal experiences with the ongoing changes that result from the political decisions. There is no doubt that our children are the ones whose thoughts, emotions and needs have been definitely forgotten in all the actions that have been taken by the government. At the same time, one could say that our children have accepted and understood them much better in contrast to some of the adults, e. g. like wearing masks and sticking to rules like keeping distance etc. This becomes particularly clear when reading the interview of the 10-year-old Amy, who harshly criticizes the so-called Querdenker. Those many people who don’t care about the risks of Covid 19 and its possible consequences for our health. In addition to that, they think it is okay to go to demonstrations with hundreds of people without wearing a mask and taking care of themselves and other people. Indeed, Amy absolutely rightly wonders if these Querdenker are crazy. As a result of Anne’s hard work and all the effort she put into this project, the grand finale will even be a vernissage in her place of birth in June. There is one question Anne asked on her social media account which I think we all should bear in mind when thinking about all the rules and restrictions we have been suffering from for more than one year now Do we forget to live while we all make so much effort to save our lives?

Birgit Maria Dressel, Anglistik Hausarbeit, Mai 2021

Liebe Anne, jetzt habe ich mir deinen Bildband – wow – angeschaut, und zwar einfach als neugieriger Mensch. Direkt vorneweg: Ich bin sehr beeindruckt über die Individualität, über die Berarbeitungstiefe, über die Durchdachtheit, die sich in dem gesamten Konzept und den gesamten kleinen Details ausdrückt. […] Selbst wenn du nicht von der roten Linie erzählt hättest, wäre mir diese rote Linie als „roter Faden“ aufgefallen; mit den Abzweigungen, denen man folgen kann zum Text und wieder zurück und in die andere Richtung und sich daran entlang bewegen. Ich finde, dass die Farbkombination Rot-Schwarz-Weiß unheimlich stimmig ist. Ich bin sehr beeindruckt von den Fotos; von den unterschiedlichen Typen, die da aus den Bildern sprechen und ich würde dir zu keiner Änderung raten. […] Ich bin immer wieder reingetaucht – aufgetaucht… Und ich kann mir wunderbar vorstellen, dass mit dieser Mischung aus Text- und Bildsprache in der Ausstellung die Leute wirklich verweilen und sich reinsinken lassen wie in eine Yogaübung. Ich bin sehr, sehr beeindruckt von deiner Arbeit. Danke, dass du mich die hast sehen lassen. Toll. Anne, toll!

Nike Gais, Fotografin, beim Lektorat des Bildbands „Faces in Times of Corona. Geschichte(n) einer Pandemie.“ im Mai 2021