Coronavirus – was für ein monströser Begriff das inzwischen geworden ist. Unwort des Jahres will ich meinen. Auch weil er mittlerweile als Entschuldigung für alles und jedes herhalten muss.

Wir erleben momentan nie dagewesene Veränderungen und Einschränkungen mit noch nicht abzusehenden Folgen in allen Bereichen des Lebens. Vieles davon ist sicherlich notwendig, vieles reiner Aktionismus, und manches unter Ausnutzung der Situation auch hinterhältig durchgeboxt. In jedem Fall sollte alles hinterfragt werden.




















Ich empfinde die momentane Situation aber auch als ungemein spannend und interessant. Man kann unglaublich viel beobachten und lernen, wie sich der Virus auf einzelne Personen, auf die Gesellschaft, Politik und Wirtschaft auswirkt. Hier entstehen gerade enorme Dynamiken und Potenziale, die Positives und Neues bewirken oder uns zum Nachteil gereichen könnten. Leider werden jetzt alle anderen wichtigen Themen (zum Teil in voller Absicht) sang- und klanglos unter den Teppich gekehrt.
Man sieht auch gerade viele Masken fallen und oft kommen Fratzen dahinter zum Vorschein.











Ich muss zwar nach wie vor ganz normal im Schichtdienst arbeiten, brauche mir andersherum aber auch keine Sorgen um den Job oder finanzielle Einbußen machen. Klar vermisse ich die Konzerte und Festivals, das Fotografieren und auch die privaten Geselligkeiten, aber die erzwungene Ruhe neben dem Job gibt mir die Gelegenheit meinen hoch aufgebauten Stress-Pegel wieder runterzufahren und mich diesbezüglich ordentlich zu erholen. Für mich also gerade eher eine win-win-Situation. Angst vor Covid-19 hab ich nicht, aber nach 4 Wochen Shut-Down vermisse ich doch meine Friseurin.

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